Dam Hydroforce Nylon

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Im Normalfall zählen Gummi bzw. Nylon Wathosen eher zu den Einsteigermodellen. Das Material ist günstig in der Herstellung und wartet auch nicht mit isolierender Schicht auf. Dennoch ist die Dam Hydroforce eine der beliebtesen Wathosen überhaupt. Wir haben das Modell auf Herz und Nieren getestet und verraten Ihnen, was die Dam Hydroforce auf unseren verdienten Platz 2 gebracht hat.

Wirklich gerissen hatte sich um den Praxistest niemand. Wem war es auch zu verübeln bei 4° Grad Außentemperatur einen Belastungstest im noch kälteren Wasser durchzuführen, bei dem man auch nicht sicher wusste ob das Wasser nun draußen bleibt oder doch mit in die Hose möchte.

Nichts desto trotz Schwangen wir uns zu Zweit ins Auto mit der neuen Dam Hydroforce Wathose im Anschlag und fuhren an den nächsten Fluss. Dort angekommen öffneten wir das Paket und holten die Wathose aus der Luftdichten Verpackung. Diese ist auch sehr sinnvoll, da der Nylongeruch doch recht stark ist und sehr nach Chemiefabrik riecht. Nach der zum Glück eingetretenen Annahme, dieser Geruch würde nach dem Verwenden der Dam Hydroforce verschwinden, schlüpfte ich als Verlierer beim „Schere-Stein-Papier“ in die überraschend leichte Hose.

dam-hydroforce-nylonDas Gefühl, sowie die Verarbeitung war absolut hervorragend und unterscheidet sich deutlich von anderen Gummi Wathosen. Bei der gewählten Größe muss man jedoch unbedingt darauf achten mindestens zwei Nummern größer zu nehmen, als man gewohnt ist. Bei mir war die Größe 44/45 gerade passend, aber mehr als eine dickere Schicht Klamotten bzw. Socken kann ich mir dabei nicht leisten. Ansonsten trage ich bei Schuhen Größe 42.

Die Wathose ist wesentlich formschnittiger als ihre Konkurrenten und mit dem bereits integrierten Watgürtel waren das beste Voraussetzungen für den Fluss und dessen Strömung. Man konnte sich ohne große Anstrengungen bewegen und glitt förmlich durch das Wasser. Einen bedeutenden Anteil dafür haben auch die Profilsohlen der Dam Hydroforce. Diese hatten jederzeit einen sehr guten Tritt und Kontakt zum Untergrund.

Die an der Innenseite angebrachte Tasche bietet genügend Platz für Werkzeug oder einer Kamera, welche sicher aufbewahrt werden können. Die Schultergurte lassen sich leicht einstellen und nach 30 Minuten im ca. 3° kalten Wasser konnten sich auch mit schon fast eingefrorenen Händen immer noch schnell erweitert werden.

Nach einer dreiviertel Stunde im Wasser, welche ich zu 100% trocken überstanden hatte, und einer Kletterpartie durch das Unterholz, bei dem nicht eine Naht oder das Material an sich etwas abbekommen hatte, war ich endgültig von dieser Nylon Wathose überzeugt.

Ich zog die Dam Hydroforce aus und konnte Sie direkt wieder im Auto aufbewahren. Das gesamte Wasser perlte nämlich bereits beim herausgehen aus dem Wasser restlos ab und behielt auch gleich den Geruch!

FAZIT

Für Winterangler gibt es wohl doch die ein oder andere bessere Hose als die Dam Hydroforce. Für alle die aber gerne ab dem Frühjahr Angeln gehen, Geocaching betreiben oder auch mal mit Chemikalien in Berührung kommen ist die Dam Hydroforce ein suveräner Begleiter.

Der sehr gute Preis kombiniert mit einer ausgezeichneten Qualität und pfiffigen Extras wie die sichere Innentasche oder der bereits integrierte Gürtel lassen keinen Zweifel an einer Top-Platzierung übrig. Lediglich die fehlende Wärmeisolierung und der anfängliche starke Geruch sind dabei die einzigsten Minuspunkte.

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